Home
Aktuell
Hom–oparthie
Akupunktur
Arbeitsmedizin
Sonstiges
Dr.Schuller
Kooperationen
 
KontaktOrdination
Vor allem Familienaufstellungen nach der Methode von Bert Hellinger sind bekannt und mittlerweile weit verbreitet. Diese Methode hat ihre Wurzeln u. a. im Psychodrama (Jakob Levy Moreno) und in der Familienrekonstruktion (Virginia Satir). Weiterentwicklungen, wie die verschiedenen Arten von Strukturaufstellungen gehen z.B. auf Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibed zurück.

Aufstellungen sind in jedem Kontext möglich:
Familie, Partnerschaft, Teams, Organisationen, Beruf, Erkrankungen, als Entscheidungshilfe usw.
Aufstellungsarbeit geschieht meistens in Gruppen von zumindest 10 Personen, ist aber auch als Einzelsetting möglich (Aufstellung mit Symbolen und/oder Gegenständen).

Ein Teil der Gruppe besteht aus AufstellerInnen, d.h. sie bringen ein Anliegen mit, der andere Teil stellt sich als RepräsentantInnen zur Verfügung, wobei jede(r) AufstellerIn natürlich in einem fremden System repräsentieren kann.
Auch RepräsentantInnen erhalten wesentliche Einblicke in eigene
Dynamiken und sind in der Lage auch für eigene Systeme etwas mitzunehmen.
Im Vorfeld wird in einem Gespräch zwischen AufstellerIn und AufstellungsleiterIn das Anliegen konkretisiert und vorbearbeitet.
Für die Aufstellung wählt der/die KlientIn nun aus der Gruppe jeweils eine Person für ein Mitglied seines/ihres Systems (auch für sich selbst) und stellt sie dann „aus dem Bauch heraus“ (nach seinem inneren Bild) im Raum in Beziehung zueinander. Der/die AufstellungsleiterIn erarbeitet mit Hilfe der körperlichen Wahrnehmungen der RepräsentantInnen und verschiedensten Interventionen ein Lösungsbild, in dem sich nach Möglichkeit alle wohlfühlen. Danach nimmt der/die KlientIn, der/die die Arbeit von außen mitverfolgt, seinen/ihren Platz anstelle seines/ihres eigenen Repräsentanten ein und nimmt das Lösungsbild in sich auf . Es wird ihm/ihr empfohlen, sich dieses Bild in nächster Zeit öfters in Erinnerung zu rufen. Eventuell ist eine Nachbearbeitung mit der/dem Aufstellungsleiter notwendig.

Gleichzeitig wirken die Veränderungen, das „Lösungsbild“, im ganzen System, ohne dass es von der Aufstellung Kenntnis erlangen muss.

Systeme (z.B. Familie, Organisationen....) unterliegen eigenen Gesetzen, die oft verletzt bzw. missachtet werden, was im System zu Ausgleichsmaßnahmen führt, die dann meistens Probleme verursachen.

Die wichtigsten Gesetze sind:

Die Anerkennung dessen, was ist.

Daraus ergeben sich:
Das Gesetz der Bindung:
Jedes Familienmitglied hat ein Recht auf Zugehörigkeit. Die Zugehörigkeit erzeugt die stärksten Bindungen innerhalb der Familie, sie existieren unabhängig davon, ob wir es wollen oder nicht.
Das Gesetz der Ordnung:
der / die Erste kommt an erster Stelle, der / die Zweite an zweiter Stelle usw., was einfach klingt, aber häufig missachtet wird.
Das Gesetz des Ausgleichs:
am wesentlichsten ist der Ausgleich zwischen Geben und Nehmen. Lediglich bei Eltern und Kindern verhält es sich etwas anders. Eltern geben immer mehr als Kinder, die aber wiederum Ihren Kinder mehr geben als sie bekommen (Ausgleich über Generationen)

 
  zurück  
  © 2004 Dr.Ulrike Schuller-Schreib | Impressum | by apfel-f.com