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Vom englischen Arzt Dr. Edward Bach wurde um 1930 die Bach-Blüten-Therapie begründet. Bach war ein erfolgreicher Bakteriologe und Homöopath, der sich geistig mit Hippokrates, Paracelsus und Samuel Hahnemann verbunden fühlte. Gegen Ende seines Lebens gab er seine Praxis in London auf und widmete sich nur mehr seinem System mit den 38 Blüten-Essenzen.
Die Wirkungsweise der Essenzen ist am ehesten homöopathischer Arzneien wesensverwandt, allerdings werden die Blütenessenzen nur verdünnt und nicht verschüttelt, wodurch sie weniger dynamisch wirken. Wie in der Homöopathie ist die Auffassung von Krankheit und Heilung eine ganzheitliche. Die Blüten werden fast immer als Mischungen verabreicht, denn erst im Zusammenspiel erreichen sie ihre optimale harmonisierende Wirkung. Die bekannteste Mischung sind die sogenannten „Notfallstropfen“ (Rescue).

Eine interessante Erweiterung des Systems der Bach-Blüten stellen z.B. die Kalifornischen Blütenessenzen dar.

Notfallstropfen

Diese bekannteste Mischung von Bach-Blüten besteht aus 5 Blüten



Star of Bethlehem - gegen Schreck und Betäubungsgefühl
Rock Rose - gegen Panikgefühl
Impatiens - gegen mentalen Stress und Spannungsgefühl
Cherry Plum - gegen die Angst, die Kontrolle zu verlieren
Clematis - gegen das Gefühl „abzutreten“, „weit weg zu sein“

Sie helfen einen energetischen Schock (nicht zu verwechseln mit dem gleichlautenden medizinischen Begriff) zu lindern bzw. zu beseitigen.
Als Schock oder Notfall wird hier alles verstanden, was unser energetisches System erschüttert und desintegriert z.B.: Streitigkeiten, Erhalt einer unangenehmen Nachricht, Zahnarztbesuch, Bewerbungsgespräch, Prüfung, Unfall, Operation,
u. v. m. Die Notfallstropfen sorgen dafür, dass das energetische System schneller wieder ins Lot kommt und der Selbstheilungsprozess sofort einsetzen kann. Sie sollten immer griffbereit sein.

Einnahme:
in akuten Fällen 4 Tropfen in eine Tasse Wasser geben und solange schluckweise
trinken bis der schockartige Zustand abklingt, danach weiter nach Bedarf.
Im Notfall können sie auch unverdünnt eingenommen werden. Es hat sich auch bewährt, diese Tropfen äußerlich anzuwenden z.B. in Form von Umschlägen oder Wickeln oder als Salbe.

Es gibt noch andere bewährte Kombinationen der Blütenessenzen, ein Beispiel:

Prüfungs- / Lampenfieber-Kombination:



Gentian - gegen Zweifel und Entmutigung
Elm - gegen das vorübergehende Gefühl, der Lage nicht   gewachsen zu sein
Clematis - gegen geistiges Abtriften
Larch - gegen mangelndes Selbstvertrauen
White Chestnut - für bessere Konzentration

Allerdings zeichnen sich die Bach-Blüten durch ihren hohen Grad an Individualität aus. Darum ist es ratsam in den meisten Fällen eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, vor allem dann, wenn die Beschwerden nach kurzer Einnahmezeit keine Besserungstendenz aufweisen.

Literaturhinweis:

Edward Bach
Blumen, die durch die Seele heilen, die wahre Ursache von Krankheit
Verlag Hugendubel

Mechthild Scheffer
Bach-Blütentherapie, Theorie und Praxis
Verlag Hugendubel, ISBN 3-88034-102-8
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